17.10.2023

Ruhestand nach fast 37 Jahren

„Mit ihm hatte jeder zu tun“

„Mit ihm hatte jeder zu tun“

ZEMMER. Die Reihe der Ruheständler wird fortgeführt. Anfang Oktober wurde der technische Leiter Dietmar Bender nach fast 37 Jahren Tätigkeit auf dem Schönfelderhof in die Altersteilzeit entlassen. Ein Mitarbeiter, der in allen Bereichen des Schönfelderhofes, ob Daun, Hermeskeil oder Trier, bekannt und involviert war.

Dietmar Bender war fast zwei Drittel seines bisherigen Lebens Mitarbeiter der Barmherzigen Brüder Schönfelderhof. Alles begann 1986 nachdem er seine Elektromeisterprüfung absolviert hatte und sich initiativ auf dem Schönfelderhof bewarb. Denn er wollte eine Meisterstelle und bemerkte, dass der Hof sich im Wandel befand. Nach erfolgreicher Bewerbung trat er im Januar 1987 zunächst die Stelle als Elektromeister an und wurde dann 1990 Leiter der Technik. Nicht nur die Technik selbst entwickelte sich permanent weiter, auch Bender selbst bildete sich regelmäßig fort. Er absolvierte einen sonderpädagogischen Lehrgang und war u.a. Fachkraft für Arbeitssicherheit, Fachkundiger für die Prüfung der Brandschutzordnung und ab 2014 auch stellvertretender Werkstattleiter.
Dietmar Bender war immer für alle ansprechbar, hatte in jeder Abteilung und jedem Betreuungsbereich Bekanntheit und ein „Nein“ ging ihm schwer über die Lippen. Hausoberer Werner Schmitz beschreibt Bender als einen Netzwerker und zuvorkommenden Mitarbeiter. Ein Mensch mit Ausdauer und stets ein Ziel vor Augen. Schmitz bedankte sich, auch im Namen der Barmherzigen Brüder, für seinen Einsatz und die allzeit gute Zusammenarbeit.

Georg Justen, Vorsitzender des Werkstattrats, erwähnt in seiner Dankesrede, dass „keiner den Hof so gut kennt“ wie Dietmar Bender. Er bedankt sich für die geleistete Arbeit und wünscht alles Gute für die Rente.

Bender selbst findet zum Abschluss noch ein paar nette Worte. Er bedankte sich für all die Wertschätzung, die er auf dem Schönfelderhof erfahren durfte. Mit Markus Lehnertz als neuen technischen Leiter sei ein guter Nachfolger gefunden und er wünscht ihm alles Gute und vor allem „gute Nerven“.

Zum Schluss bedankt er sich aufrichtig bei Ehefrau Ottilie die in den letzten 37 Jahren immer an seiner Seite war und ihn stets unterstützte.