14.07.2022
Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement
"Mein Weg"
ZEMMER. Mein Name ist Nils Bauer und ich wurde im August 2021 als erster Auszubildender im kaufmännischen Bereich seit vielen Jahren eingestellt: Einige glückliche Zufälle haben dazu geführt, dass ich mich hier auf dem Schönfelderhof beworben habe. Aufgrund der Nähe zu meinem Wohnort, Schleidweiler, war mir der Name „Schönfelderhof“ schon ein Begriff, trotzdem war nicht ich es der auf die Stellenausschreibung für einen auszubildenden Kaufmann für Büromanagement aufmerksam geworden ist.
Nach meiner
Entscheidung im Winter 2020/2021, mein damaliges Ziel, nämlich die
Fachhochschulreife an der FOS Schweich zu erlangen, zu verwerfen und lieber
eine Ausbildung zu starten, war das einzige an dem ich mich orientierte, meine
ungefähren Vorstellungen, von dem was ich machen wollte. Klar war immer, dass
meine Stärken im kaufmännischen, organisatorischen, statt im handwerklichen
liegen. Mit dieser Information fand meine Berufsberaterin einige für mich
interessante Stellenausschreibungen. Die einzige, die mich aber von Anfang an
wirklich überzeugt hat, war die vom Schönfelderhof.
Meine Bewerbung Also bewarb ich mich und wenige Tage später bekam ich eine Einladung zum Vorstellungsgespräch, bei dem sich meine Sympathie für die Einrichtung nur weiter erhöhte. So betrat ich im Februar zum ersten Mal den Schönfelderhof und lernte beim Vorstellungsgespräch meine zukünftige Ausbilderin Lena Messerig, die Mitarbeiterin im Rechnungswesen Katalin Könen, und den kaufmännischen Direktor Jürgen Leitzgen kennen. Nicht nur die netten Mitarbeiter und die gute Arbeitsatmosphäre, die sich sofort erahnen ließ, sondern auch die Nähe zu den Klienten, der herzliche Umgang untereinander und die Natur, von der man umgeben ist, wenn man auf dem Schönfelderhof arbeitet, beeindruckten mich sehr. Dass auch ich im Gegenzug einen guten Eindruck gemacht hatte merkte ich daran, dass ich nur wenige Tage auf meine mündliche Zusage warten musste. Die erste Hürde auf meinem Weg war nun geschafft und so konnte ich auf dem Schönfelderhof in mein Berufsleben starten.
Stationen auf meinem Weg
Mein erster
Bereich war das Sekretariat. Von dort aus wird alles koordiniert und
organisiert, sodass ich in den ersten Monaten einen guten ersten Überblick über
die gesamte Einrichtung erlangen konnte. Ilse Hoffmann brachte mir dabei die
grundlegenden Tätigkeiten und Aufgaben bei. Nach vier Monaten begann ein
zweimonatiges Kennenlernen der St. Bernhards-Werkstätten mit Hospitationen in
verschiedenen Arbeitsbereichen. So konnte ich in nahezu alle Tätigkeiten
Einblicke erlangen; beispielsweise die Betreuung der Klienten, die Arbeit in
der Wäscherei, das Erstellen von eigenen Produkten oder auch das handwerkliche
Arbeiten in der Schreinerei. Zusätzlich war ein großer Teil meines Arbeitsalltages
in den Wintermonaten das assistieren beim Durchführen der Corona Tests bei den Mitarbeitern
und Klienten unserer Werkstatt. Das war notwendig, weil zu den Hochs der
Pandemie täglich 50-100 Mitarbeiter unter Aufsicht auf Corona getestet werden
mussten. Zwar steht so etwas nicht auf meinem Ausbildungsplan, trotzdem habe ich
in dieser für alle sehr schwierigen Phase gern geholfen.
Mein erstes Ausbildungsjahr geht zu Ende Nachdem ich in alles ein paar Einblicke bekommen hatte, war ich von Februar bis Ende Mai im Personalwesen/ in der Lohnbuchhaltung. Dort ging es dann zum ersten Mal schon teilweise mehr ins Fachliche und weg von den allgemein anfallenden Bürotätigkeiten. Beispielsweise lernte ich einige neue Programme kennen, die zur Verwaltung des Personals oder des Schreibens von Rechnungen dienten. Fortschritte waren deutlich zu erkennen, da ich vorher völlig unwissend war und zum Ende der Zeit im Personalbüro selbstständig Verträge schreiben und neue Mitarbeiter im System anlegen konnte. Im Juni durfte ich dann in die Arbeit unserer Haustechnik hineinschnuppern, was eine sehr gute Abwechslung zu dem ansonsten eher bewegungsarmen Büroalltag war. Auch dort habe ich viele Sachen lernen können, aber vor Allem, wie auch bei allen anderen Hospitationen, dass meine Berufswahl genau die richtige für mich war. Seit Juli bin ich nun im Rechnungswesen, wo ich auch die meiste Zeit meiner Ausbildung verbringen werde.
„Das Beste was mir passieren konnte“
Ich merke fast täglich, dass ich eine sehr
gute Entscheidung getroffen habe, meinen Wunschberuf hier zu erlernen. Selbst meine Freunde, meine Familie oder meine Klassenkameraden in der Berufsschule sagen mir oft:
- „So einen Arbeitgeber hätte ich auch gerne“
- „Das was du da hast, findest du nur sehr selten“
- „Du scheinst echt einen tollen Arbeitgeber gefunden zu haben“
Und das sehe ich nach nun fast einem Jahr genauso. Ich gehe morgens mit einem guten Gefühl aus dem Haus und freue mich auf den Arbeitstag, was zum einen der Arbeit an sich, aber auch zu einem großen Teil an den Menschen, mit denen ich das Büro teile oder die ich auf dem Schönfelderhof treffe und dem Umfeld liegt.
Ich hoffe, auf zwei weitere erfolgreiche Ausbildungsjahre auf dem Schönfelderhof. Das Arbeitsklima, die Vielseitigkeit meiner Ausbildung und die Möglichkeit, jeden Tag etwas Neues zu erlernen machen mich sehr glücklich.
Geboren am: 21.12.2002,
Wohnhaft: Schleidweiler,
Schulabschluss: Sekundarabschluss I,
Ausbildung: Kaufmann für Büromanagement
Hobbys: Fußball spielen.


