28.04.2022
Wolfgang Junker geht in den Ruhestand
„Spuren die nicht verblassen, die Bestand haben“
SCHÖNFELDERHOF / ZEMMER. Heute ist es soweit, Wolfgang Junker, der seit dem 1. Januar 1985 in unserer Einrichtung Beauftragter für das Qualitätsmanagement und zuständig für die Personal- und Organisationsentwicklung war, trat am 1. April 2022 die Freistellungsphase zur Altersteilzeit an und wurde jetzt vom Direktorium in den Ruhestand verabschiedet.
Viele Wegbegleiter wie Werner Schmitz, Jürgen Leitzgen
und Wolfgang Michaely vom Direktorium, Kollegen*innen der Region Trier, Mitarbeiter*innen
des Schönfelderhofes, sowie der Bewohnerbeirat und der MAV-Vorsitzende haben
sich heute in der St. Bernhards-Klause eingefunden, um Wolfgang Junker zu
verabschieden.
„Eine
lange Zeit“
37 Jahre,
über die Hälfte seiner bisherigen Lebenszeit ist Junker in der Psychiatrie
tätig. Auf seine Art prägte der ausgewiesene Saarländer den Schönfelderhof.
Akkurat, korrekt, höflich im Auftreten und bestimmt in der Sache, hinterlässt
er seine Spuren. Spuren die nicht verblassen, die Bestand haben.
Der Hausoberer Werner Schmitz betont in seiner Ansprache: „Alles was Sie in die Hand genommen haben, folgte einem Plan, den Sie mit Überzeugung und Hartnäckigkeit erfolgreich umgesetzt haben. Oft nach dem gleichen Muster: Inhaltliche Beschäftigung, Konzepterstellung, stringente Umsetzung und Begleitung der jeweiligen Vorhaben“.
„Der Schönfelderhof lebt
Qualitätsmanagement“
Ein
umfangreiches Qualitätsmanagement Handbuch ist ein fester Bestandteil der
alltäglichen Arbeit für alle Mitarbeiter des Schönfelderhofes geworden. In dieser Zeit erfolgten viele interne
und externe Audits, mit dem Ziel, einer erfolgreichen Zertifizierung. Begriffe wie
QM-Zyklus, Prozessbeschreibung, Prozesseigner, Prozesslandschaft, …. haben sich
mittlerweile etabliert und stützen heute und in Zukunft den Schönfelderhof.
„Triebfeder für viele Projekte“
Zusätzlich
war Junker die Triebfeder für den Aufbau und die kontinuierliche Begleitung der
Schönfelder Laienhelfer-Initiative, der Klienten- und Mitarbeiterband „Wild
Willy & his Ghostbusters“, der ehemaligen Hauszeitung „Der Schönfelder“, …,
sowie Fotograf und künstlerischer Gestalter der Bilderserie „Der rote Faden“
aus Anlass des 100jährigen Bestehen der Barmherzigen Brüder Schönfelderhof.
Außerdem
begleitete er viele Projekte, nicht nur in unserer Einrichtung sondern auch auf
Ebene der Region, als es diese noch nicht gab und auch in der BBT-Gruppe.
Junker hat
dadurch in besonderer Weise mit dafür gesorgt, dass der Schönfelderhof eine
gute Reputation weit über unsere Einrichtung hinaus, sowohl in der BBT-Gruppe,
als auch im Bereich der Gemeindepsychiatrie bekam.
„Niemals geht man so ganz“
„Heute
verabschieden wir Sie nun aus Ihrer aktiven Zeit. Wir wünschen Ihnen von
Herzen, dass Sie, lieber Wolfgang Junker die Früchte Ihres Ruhestandes beim
Mountainbiking, am Bass oder gemeinsam mit Ihrer Familie vor allem aber mit
Ihrer lieben Frau genießen dürfen“, beendet Schmitz seine Ansprache.
Blitzlichter & Gedankensplitter:
- „Ich habe Sie immer als kritischen und hartnäckigen Geist in Bezug auf Autoritäten und dabei auch auf die Rolle der Kirche wahrgenommen. Dabei waren Sie gleichzeitig aber auch immer absolut loyal gegenüber dem Träger und seinen Werten und mit diesen eng verbunden“, Werner Schmitz.
- „Ich schätze den Menschen Wolfgang Junker seit vielen Jahren sehr und habe sehr gerne mit ihm zusammen gearbeitet. Besonders schätze ich seine ruhige und besonnene Art Dinge anzugehen. Ich habe höchsten Respekt vor den Ergebnissen die er in all den Jahren angestoßen, begleitet und abgeschlossen hat“, Erwin Krämer.
- „Durch seine immerwährende Nachhaltigkeit, die mit Sicherheit so manche Kolleg*in an den Rand ihrer/seiner Kapazitäten gebracht hat, hat Wolfgang Junker es nicht nur geschafft, dass wir BBT-Gruppen weit das binnendifferenzierteste QM-System haben, sondern auch das der Schönfelderhof QM lebt“, Rainer Klippel.
- „Wolfgang Junker war immer sehr engagiert was das Personal und deren Weiterentwicklung angeht. Auf diesem Wege auch ein großes Dankeschön, was meinen persönlichen Weg und die Unterstützung dabei betrifft“, Franzi Müngersdorff.
- „E-Mails beinhalteten meist wenig Text aber viel Inhalt. Ein wortgewandter Saarländer (Rarität) der viele Fremdwörter nutzt und damit auch gerne mal für Verwirrung sorgte“, Judith Mark.


