21.04.2022
Barmherzige Brüder Schönfelderhof: Jeder kann etwas tun!
„Friedenstauben für die Ukraine“

ZEMMER. Für viele Klient*innen des Offenen Treffs der Ergotherapie/Kunst ist zurzeit ein Thema besonders präsent: Der Krieg in der Ukraine.
Sie sehen täglich die verstörenden und kaum zu ertragenden Bilder von flüchtenden, verletzten oder gar getöteten Menschen in den Nachrichtensendungen. Männer und Frauen die zur Verteidigung an Waffen angeleitet werden. Traumatisierte Mütter die mit ihren Kindern und dem nötigsten was sie tragen können nur noch die Stadt und das Land verlassen wollen. Sie irren durch Häuserschluchten, vorbei an Häusern die nur noch wie „Skelette“ dastehen, brennende Ruinen, einer apokalyptischen Zeit. „Ukrainer*innen“ die sich in U-Bahnstationen und Bunkern zum Schutz vor den todbringenden Bomben in Sicherheit bringen. Die leiden, frieren, hungern, …
Die Klient*innen fragen sich immer wieder, was können wir
tun? Haben wir eine Idee, mit der wir unsere Solidarität für die
ukrainischen Menschen ausdrücken können.
Sehr schnell
kam dann der Gedanke, lasst uns doch Friedenstauben gestalten.
Dazu brauchen
wir nur Pappteller, ein wenig blau/gelbe Farbe, Kleber und eine Schere. Mit
einem Seil verbinden wir drei ausgeschnittenen und individuell gestalteten
Tauben. Dann lassen wir sie von Herz zu Herz fliegen.
Alwin Peters:
„Es gibt mir ein gutes Gefühl den Menschen aus der Ukraine zu helfen, sie
brauchen unsere Unterstützung.“
Die „Friedenstauben“ -mit Schablone- können Sie beim Einkauf in den beiden Hofläden in Trier und Zemmer gegen eine Spende für humanitäre Hilfsprojekte in der Ukraine mitnehmen.



