17.05.2022
Ein Auftritt mit Können und Esprit
„Der Vorhang geht auf“

ZEMMER. Das inklusive Theaterprojekt startete 2018 als Teil eines Nationalen Projekts „Soul Lala“ (www.soullala.de) mit zwei Workshops in Schweich. Viele interessierte Jugendliche zwischen 16 und 27 Jahren kamen zusammen. Aus diesen Workshops bildete sich schnell eine kleine Theatergruppe bestehend aus jungen Erwachsenen mit und ohne psychische Erkrankung. Geburtsstunde der inklusiven Theatergruppe TOHUWABOHU.
Gemeinsam
wurde über ein Jahr lang wöchentlich in Schweich geprobt und Texte einstudiert.
Florian Burg, der Regisseur, arbeitet mit den Schauspieler*innen nicht nur direkt
am Text sondern bringt auch viele pädagogische Inputs. Kleine Spiele und
spannende Improvisationen schafften es, mit etwas Abänderung und Ausweitung,
als Szene in das später entstehende Potpourri.
Nachdem 2020 leider einige Spielerinnen aufgrund beruflicher und schulischer Verpflichtungen die Gruppe verlassen mussten, machten die Klientinnen dennoch weiter und arbeiteten mit Florian Burg weiterhin wöchentlich an ihren Szenen.
Im Zuge der Corona-Pandemie mussten dann einige Proben ausfallen und die Schauspieler*innen zu Hause bleiben. Über mehrere Monate wurde online auf dem Handy und dem PC geprobt. Wer hätte gedacht, dass in dieser Zeit auch Inhalte des späteren Programms entstehen?
Geprobt wurde also in Präsenz, online, mit 15 Personen und auch mal nur mit Dreien. Eine in vielen Facetten dynamische Theatergruppe, die unbedingt ihr Können auf der Bühne zeigen möchte. Und genau dazu hatten sie Ende April die Chance.
Premiere auf dem Schönfelderhof – ein wahnsinniger Abend der Theatergruppe TOHUWABOHU. Sechs Klient*innen des Schönfelderhofs zeigten, was sie in fast drei Jahren (inklusive Corona- Pandemie) einstudiert und gelernt haben. Alle Schauspieler*innen sind über sich hinaus gewachsen und sorgten am Ende für einen tosenden Applaus. Das Publikum war begeistert und möchte unbedingt wissen wie und ob es weitergeht – und es geht weiter!
Die Gruppe möchte Barrieren und Stereotypen abbauen und sich zeigen. Sie wollen in die Gesellschaft und gesehen werden. Das schönste, was Künstler*innen erfahren können, ist der Applaus.
Die
Künstler*innen sind bereit für die Bühnen der Region!






