04.07.2017
Von Trier direkt in den Wilden Westen

TRIER. „Gut das wir dafür nicht unbedingt über den großen Teich müssen“, dachten sich einige Klienten der Gemeindepsychiatrischen Angebote (GPA) Trier und nutzten die Gelegenheit die Karl May Festspiele in Pluwig zu besuchen.
Die Premiere der Veranstaltung "Old Surehand" in einer fantastischen Kulisse, war umrahmt von herrlich warmen Wetter. Die gute Organisation, der sich im wilden Pluwig auskennenden Begleiterin Astrid Butschan, ermöglichte eine bequeme Anreise.
"Unbeschreiblich", so Angelika Effer, der es schwerfällt ihre Eindrücke in Worte zu fassen. "Als die Erkennungsmusik einsetzte, wussten alle jetzt kommt Winnetou und man bekam eine Gänsehaut."
Die Handlung orientiert sich an dem von Karl May 1965 veröffentlichten Buch. Der aus dem Fernsehen bekannte Film wurde hiervon abweichend gedreht.
Aber darum geht es an diesem Abend für die Besucher nicht. Indianer und Cowboys in phantastischen Kostümen, Zelte, Pferde und Kutschen und das live.
"In der Pause konnten wir alles ganz nah besichtigen und anfassen", so einer der Klienten. Ein weiterer beschreibt den Abend so: "Immer wieder Hinterhalte, Schießereien und heftige Explosionen." Aber am Ende wird es, wie wir es aus den Büchern von Karl May kennen, alles Gut.
Die Rückkehr des Ausflugs erfolgt erst spät nach Mitternacht und war mit bleibenden Eindrücken bereichert.
"Wir kommen wieder", so Effer.









