21.12.2017

„Demokratie im Kleinen und im Großen“

„Demokratie im Kleinen und im Großen“

ZEMMER / MAINZ. Im Dezember fand auf Einladung des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie das diesjährige Treffen aller Werkstatträte aus den vier Regionen von Rheinland-Pfalz im Landtag in Mainz statt.

Da der Landtag sich momentan in einer Umbauphase befindet, fand die Sitzung im Landesmuseum statt; indem sich auch vorübergehend der Plenarsaal befindet.

Dort durften wir uns auf die Plätze der Abgeordneten setzen. Der Landesbehindertenbeauftragte Matthias Rösch, hatte den Termin vermittelt. Ziel war es, den Teilnehmenden einen Einblick in die Arbeit des Landtags zu geben und die Frage zu beantworten, warum  der Landtag für deren Belange wichtig ist.

Die Landesdirektorin, Ursula Molka, betonte in ihrem Grußwort die Bedeutung  der Werkstatträte, die aktiv zur Sicherung fairer Arbeitsverhältnisse beitrügen und erster Ansprechpartner der Arbeitskollegen bei Problemen seien. " Als Werkstatträte bestimmen Sie mit, was mit Ihren Werkstätten geschieht", betonte Molka. Demokratie lebe so im Kleinen und im Großen. Molka veranschaulichte den Teilnehmenden, dass im Landtag Entscheidungen getroffen werden, die u.a. die finanzielle Unterstützung der Werkstätten betreffen.

Auch der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling ließ es sich nicht nehmen, einige persönliche Worte an die Werkstatträte zu richten.

Iris Hermes, Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte in Rheinland-Pfalz (LAG) berichtete anschließend vom überregionalen Austausch und von der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Werkstätten in Rheinland-Pfalz.

Vom Zentrum für selbstbestimmtes Leben Behinderter  Menschen in Mainz (ZsL) sprach die Frauenbeauftragte Gerlinde Busch und Christine Lange von der Stiftung "Anerkennung und Hilfe". Sie informierten über die Aufgaben ihrer Stiftung, die sich für die öffentliche Anerkennung von Menschen mit Behinderung einsetzt; denen Unrecht widerfahren ist.