03.03.2016

Biogaswärme - Kooperation zwischen den Barmherzigen Brüdern Schönfelderhof und der GSW Bioenergie Zemmer GmbH & Co KG.

ZEMMER. Am 1. März enthüllten der Hausobere Werner Schmitz, Hans Josef Götten von der GSW Bioenergie Zemmer GmbH & Co KG und der Zemmerer Ortsbürgermeister Edgar Schmitt im Beisein von Gästen aus der Politik und dem Fachverband Biogas e.V. das neue Biogaswärme-Schild. Seinen Platz hat es an der Giebelseite der Wäscherei gefunden.

ZEMMER. Am 1. März enthüllten der Hausobere Werner Schmitz, Hans Josef Götten von der GSW Bioenergie Zemmer GmbH & Co KG und der Zemmerer Ortsbürgermeister Edgar Schmitt im Beisein von Gästen aus der Politik und dem Fachverband Biogas e.V. das neue Biogaswärme-Schild. Seinen Platz hat es an der Giebelseite der Wäscherei gefunden.

Die Barmherzigen Brüder Schönfelderhof beziehen durch ein Fernwärmenetz zu 80 Prozent Heizenergie aus der nahegelegenen Biogasanlage, was einer Wärmemenge von 1952,85 Megawattstunden im Jahre 2015 entspricht. Von der seit 2007 gut funktionierenden Kooperation profitieren die Klienten, die im Wohndorf Zemmer leben und betreut werden und die Klienten die in den St. Bernhards-Werkstätten arbeiten, größtenteils mit umwelt- und klimafreundlicher Biogaswärme aus der Region. Der Kaufmännische Leiter Matthias Gehlen betonte in seiner Ansprache: "Ich bin froh, dass wir als Barmherzige Brüder Schönfelderhof heute über diese Kooperation saubere Energie beziehen, die preisgünstig ist und das Risiko der Preisschwankungen beim Heizöl für uns minimiert - auch wenn dies aktuell kein allzu großer Anreiz ist".
Dank einer Fernleitung von der Biogasanlage bis zur Heizzentrale Wohnbereich, kann der Schönfelderhof Fernwärme von der Biogasanlage beziehen. Seit 2009 kann mittels einer Gasleitung von der Biogasanlage bis zu dem damals neu errichteten Blockheizkraftwerk hinter der Wäscherei, auch die zweite Heizzentrale mit Fernwärme versorgt werden.
"Ich bin mir sicher, dass die Entscheidung des ehemaligen Kaufmännischen Direktors Fred Olk, den Schönfelderhof in Zemmer mit Biogas zu beheizen und die Kooperation mit der GWS aufzubauen eine gute Entscheidung war. Nicht nur für die Finanzen, sondern auch im Sinne der Klienten und für unsere ökologische Verantwortung", so Matthias Gehlen.

Diese Auszeichnung ist die erste ihrer Art in Rheinland-Pfalz.
Die Biogaswärme entsteht in der Biogasanlage der GSW Bioenergie Zemmer. Dies stärkt die Unabhängigkeit von fossilen Energieimporten und fördert die regionale Wirtschaft und die Landwirtschaft.
Durch diese Art der Wärmeerzeugung werden pro Jahr zirka 200.000 Liter Heizöl eingespart und damit knapp 640 Tonnen Kohlendioxid weniger ausgestoßen.
Neben der Wärme erzeugt die GSW Bioenergie noch regenerativen Strom für mehr als 4.300 Haushalte.
Dr. Thomas Griese, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft,
Ernährung, Weinbau und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz stellte fest, dieses Beispiel rechnet sich für den Bezieher und auch für die Landwirtschaft. Es ist ein tolles Beispiel einer effizienten Nutzung.