"Leuchtturm des Schönfelderhofes"

Verabschiedung von Bruder Maternus

ZEMMER. An einem frühherbstlichen Septembertag verabschiedeten die Einrichtungsleitung, Br. Pankratius, Mitarbeiter, Klienten und Gäste "ihren" Br. Maternus. Neue Heimat wird für ihn das Mutterhaus in Trier sein.

Nach über 22. Jahren auf dem Schönfelderhof viel es nicht nur Br. Maternus schwer Los zu lassen. Bei vielen Anwesenden waren emotionale Gefühlsregungen sichtbar und bei den sehr persönlich gehaltenen Ansprachen versagte nicht nur einmal die Stimme.
Sichlich gerührt folgte Br. Maternus der "Verabschiedungszeremonie" und den Dankensworten für sein vielfältiges Wirken auf dem Schönfelderhof und in der Gemeinde Zemmer und den umliegenden Orten.
Neben der Fußpflege und der Arbeit im Kiosk lag sein Hauptaugenmerk in der Seelsorge, der Pflege der Hauskapelle des Schönfelderhofes und der Gottesdienste.
Er diente der Gottesdienstgemeinde als Sakristan, als Mesdiener, als Kantor und als begeistertes Mitglied der Kirchenchöre der Pfarrei und des Pastoralrates. Für sein engagiertes Wirken überreichte Pastor Seibel Br. Maternus eine besondere Kerze der Pfarrgemeinde, damit für ihn immer ein kleines Licht von der "Fidei" nach Trier herunter strahlen würde.
Daneben kümmerte er sich um die Grabpflege verstorbener Klienten und war immer für die Anliegen, Sorgen und Nöte der Mitmenschen offen.
Zu Abschluss fand Br. Pankratius, Konventoberer des Schönfelderhofes, tröstende Worte indem er sagte: "Trier und der Schönfelderhof sind nur 25 Kilometer voneinander entfernt und Du wirst immer einen Koffer auf dem Schönfelderhof haben."

Verabschiedung von Br. Maternus

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"Der Leuchtturm des Schönfelderhofes"
29.09.2009 07:14:30 - Peter Mossem - 9  Bilder
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